Hosting

Wie der ein oder andere vielleicht an dem neuen Bildchen rechts schon bemerkt hat, habe ich diese feine Website vor Kurzem umgezogen. Das Selbe gilt für Mail und was sonst dazu gehört. Weil ich gerade noch mal von meinem alten Hoster gehört habe, dachte ich, ich schreibe mal ein paar Worte zum alten und zum neuen Hoster.

1&1 Internet AG

Einige Jahre weilten dort meine Seite und Mails in Ruhe und Frieden. Die Freunde zogen mir regelmäßig die 5 Euro pro Monat vom Konto ab, ich fasste nichts an, und alles war gut. Vor circa zwei Jahren kam dann die Mail, dass nun der zugestimmte Vertragswechsel mit Preiserhöhung statt fände. Vertragswechsel? Zustimmung? Nie was von gehört, also versucht, die Firma zu kontaktieren. Ich kann nur ahnen warum, aber irgendwann landete ich am Telefon (ich hasse es, Leute anzurufen ) und nach Ewigkeiten in der Warteschleife auch bei einer Person. Das Gespräch lief kurzgefasst so

Ich: “hier steht, ich hätte zugestimmt, dass mein Vertrag teurer wird”
1&1: “Ja, den alten Tarif gibt es nicht mehr.”
Ich: “Warum wurde ich nicht informiert? Ich will das nicht.”
1&1: “Da haben wir wohl vergessen, sie zu fragen, ob sie der Änderung widersprechen.”
Ich: “Das hätte ich natürlich gemacht”
1&1: “Möchten Sie der Vertragsänderung widersprechen?”
Ich: “Ja, verdammt, ich widerspreche der Vertragsänderung.”
1&1: “Ok, ich schalte den alten Tarif dann ihrem Service-Portal frei, das dauert bis zu X Stunden, dann können Sie dort einloggen und den alten Tarif wieder auswählen.”

Ein ähnliches Spielchen wiederholte sich dann vor ein paar Monaten: ich bekam eine Mail von 1&1, die von Thunderbird nicht verwunderlich als Spam aussortiert wurde und irgendwo nach 3 Scrollseiten Marketingbullshit eine neuerliche Preiserhöhung verkündete, wenn auch nur von weniger als einem Euro.
Ich verstehe ja, dass es Preiserhöhungen gibt, aber diese so systematisch am Kunden vorbeizuschmuggeln ist ekelhaft. Daraufhin habe ich also meinen Krempel gepackt und bin mit Sack und Pack umgezogen. Als letztes habe ich meine Domain-Registrierung gekündigt und auch die umgezogen, das war am 24. August und die Kündigung zum 27. September wurde mir bestätigt. Gestern bekomme ich dann eine Rechnung von 1&1 für die Registrierung der Domain für den Zeitraum 26.9.2013 bis 26.9.2014. Aber es ist unmöglich, online irgendwie in Kontakt zu kommen, man kann sich blöde im Kreis klicken auf deren Website. Und oh, Wunder, ich kann mich auch nicht einloggen, wenn ich kein Kunde mehr bin.
Wie auch immer, ich wünsche 1&1 viel Spaß beim Versuch, den Betrag von einem Konto abzubuchen, das nicht mehr existiert.

Uberspace

Der neue Hoster verfolgt eine leicht andere Preispolitik: ich bestimme den Preis (und ich zahle natürlich mehr als 5EUR pro Monat). Wenn man keine Angst vor dem Eintippen/Kopieren von Konsolenbefehlen hat, gibt es eine ausgezeichnete Dokumentation im Wiki (wenn man Angst hat, ist man allerdings auch falsch dort). Für alles was ich gebraucht habe, gibt es Schritt-für-Schritt-Anleitungen: Zugänge regeln, Datenbanke einrichten, WordPress aufsetzen, Mail einrichten, Domains aufschalten und umziehen. Zu weiteren Supportanfragen wird ermuntert und sie gehen einfach per Mail (auch verschlüsselt) und wurden binnen Stunden beantwortet oder umgesetzt.
Außerdem regt das Wiki an, weiter zu experimentieren. Von den coolen Sachen hab ich schon ausprobiert und fleißig in Benutzung: Owncloud zum Bookmarken, Hochladen und teilen per Web (und wenn ich einen Kalender zum synchronsieren bräuchte, auch das) und den Feedreader tiny tiny RSS. Ein Etherpad hab ich spaßeshalber auch mal aufgesetzt, auch wenn ich noch nicht weiß, was ich damit tun soll. Auch sehr praktisch sind die Mailfilter regeln, die man sich nach Belieben einrichten kann, und das Aussortieren von Spam schon auf dem Server (hooray für mobile Endgeräte ohne Spamfilter).

Fazit

Erübrigt sich.

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hirntodt auf die Ohren!

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben sollten: ich habe mich mit dem Olli zusammengetan und angefangen einen eigenen Podcast aufzunehmen. Das Kind wurde auf den Namen ACKBH getauft und findet sich nebenan unter ackbh-podcast.de. Die Themen werden variieren, und neben den Schwerpunkten, um die wir uns bemühen wollen, wird wohl unvermeidlich sein, dass ich von Dänemark plaudere, Olli Soundschnipsels präsentiert und wir gemeinsam vom Radfahren schwärmen.

Nach den ersten sechs Folgen vermute ich stark, dass da viel mehr Inhalt zu finden sein wird als hier. Das liegt einerseits daran, dass – wenn man die Einstiegshürde des Aufnehmens überwunden hat – sich so ein Gesprächsformat viel leichter und informeller mit Inhalt füllen lässt als ein Text. Andererseits liegt es auch daran, dass es für ein Gespräch immer zwei braucht, und wir uns (zumindest bisher) gegenseitig ganz gut motivieren.
Man sollte ich sich aber nicht wundern, wenn da in den nächsten Wochen Funkstille ist, denn ich gehe nächste Woche erst mal auf Reisen. Danach geht es dann frisch gestärkt richtig rund.

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Und übrigens. Roskilde Festival

Besser spät als nie. Dies wird eine Empfehlung.

Nachdem ich letztes Jahr alleine im Büro saß, weil ganz kopenhagen zum Roskilde-Festival ausgeflogen war, musste ich das dieses Jahr mal selber ausprobieren. Dazu gesellte sich freundlicherweise der O. Die leichte Skepsis gegenüber dieser Art Riesen-festival (so um die 100.000) schlug dann am Wochenende VOR dem eigentlichen Festival in ein “das ist jetzt schon irgendwie lächerlich” um, als ich stundenlang wie ein Huhn in der Legebatterie auf die Öffnung des Camping-Areals wartete:
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